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Welche Prozesse sollte ein Mittelständler zuerst automatisieren?

Nicht der auffälligste Prozess gewinnt. Sondern der mit hohem Volumen, klaren Regeln und messbarer Nacharbeit.

Die kurze Antwort

Für den ersten Automatisierungsschritt eignen sich wiederkehrende Abläufe mit stabilen Regeln, ausreichendem Volumen und sichtbaren Fehlerkosten. Prozesse mit vielen ungeklärten Sonderfällen sollten zunächst fachlich vereinheitlicht werden, bevor Technik sie schneller macht.

Woran Sie den Bedarf erkennen

  • Der Ablauf tritt täglich oder wöchentlich in ähnlicher Form auf.
  • Eingaben werden geprüft, übertragen, sortiert oder zugeordnet.
  • Die häufigsten Ausnahmefälle lassen sich klar beschreiben.
  • Zeitgewinn oder Qualitätsverbesserung können gemessen werden.

Vorgehen in fünf Schritten

  1. 01

    Volumen bewerten

    Wie oft läuft der Prozess und wie viele Personen sind beteiligt?

  2. 02

    Regelklarheit prüfen

    Sind Entscheidung, Eingaben und Ausnahmen fachlich beschreibbar?

  3. 03

    Fehlerkosten erfassen

    Welche Nacharbeit, Verzögerung oder Kundenwirkung entsteht heute?

  4. 04

    Integrationen begrenzen

    Kann ein erster Ablauf mit wenigen stabilen Datenquellen starten?

  5. 05

    Pilot priorisieren

    Mit dem besten Verhältnis aus Nutzen, Klarheit und Umsetzungsrisiko beginnen.

Aus unserer Arbeit · anonymisiert

Eingangsrechnungen prüfen und zur Freigabe weiterleiten

Für einen Betrieb wurde ein digitaler Rechnungseingang umgesetzt. Rechnungsdaten werden ausgelesen, Pflichtangaben geprüft und mögliche Dubletten markiert. Anschließend werden die Belege an die zuständigen Freigabeverantwortlichen weitergeleitet.

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Prolecto-Einordnung

Automatisieren Sie zuerst, was häufig, regelbasiert und messbar ist – nicht unbedingt, was im Meeting am lautesten stört.

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