Wissen

Wie digitalisiert man Abläufe in einem Unternehmen mit 50–250 Mitarbeitenden?

Nicht mit der nächsten Software beginnen. Sondern mit dem Ablauf, der heute täglich Zeit, Nerven oder Geld verliert.

Die kurze Antwort

Ein sinnvoller Einstieg ist ein klar begrenzter Prozess mit hohem Wiederholungsgrad, sichtbaren Medienbrüchen und einem verantwortlichen Fachbereich. Erst wird der Ist-Ablauf verstanden, dann werden Regeln und Daten geklärt – und erst danach wird Software gebaut oder ausgewählt.

Woran Sie den Bedarf erkennen

  • Informationen werden mehrfach in Excel, E-Mail und Fachsysteme eingetragen.
  • Niemand kann den aktuellen Stand eines Vorgangs ohne Rückfragen nennen.
  • Wissen hängt an einzelnen Personen statt an einem belastbaren Ablauf.
  • Fehler werden erst beim Kunden, bei der Abrechnung oder im Monatsabschluss sichtbar.

Vorgehen in fünf Schritten

  1. 01

    Engpass wählen

    Einen Ablauf auswählen, der häufig vorkommt und dessen heutiger Aufwand sichtbar ist.

  2. 02

    Fachlogik sichern

    Rollen, Ausnahmen, Freigaben und die tatsächlichen Entscheidungen dokumentieren.

  3. 03

    Daten prüfen

    Klären, welche Quelle führend ist und welche Informationen fehlen oder doppelt sind.

  4. 04

    Einen vollständigen Ablauf umsetzen

    Einen vollständigen Ablauf für echte Nutzer umsetzen – nicht zehn halbe Module.

  5. 05

    Wirkung messen

    Durchlaufzeit, Rückfragen, Nacharbeit und Fehlerquote vor und nach dem Pilot vergleichen.

Aus unserer Arbeit · anonymisiert

Angebote nach einem Vor-Ort-Termin vorbereiten

Für einen Montagebetrieb wurde die Angebotserstellung mit der mobilen Baustellenerfassung verbunden. Mitarbeiter erfassen Maße, Leistungen und Besonderheiten vor Ort; daraus wird im Büro automatisch ein passender Angebotsentwurf vorbereitet.

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Prolecto-Einordnung

Ein guter Digitalisierungsstart ist kein Großprojekt. Er verbessert einen klar abgegrenzten Arbeitsablauf – vom Eingang bis zum Ergebnis.

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