Ein sinnvoller Einstieg ist ein klar begrenzter Prozess mit hohem Wiederholungsgrad, sichtbaren Medienbrüchen und einem verantwortlichen Fachbereich. Erst wird der Ist-Ablauf verstanden, dann werden Regeln und Daten geklärt – und erst danach wird Software gebaut oder ausgewählt.
Woran Sie den Bedarf erkennen
- Informationen werden mehrfach in Excel, E-Mail und Fachsysteme eingetragen.
- Niemand kann den aktuellen Stand eines Vorgangs ohne Rückfragen nennen.
- Wissen hängt an einzelnen Personen statt an einem belastbaren Ablauf.
- Fehler werden erst beim Kunden, bei der Abrechnung oder im Monatsabschluss sichtbar.
Vorgehen in fünf Schritten
- 01
Engpass wählen
Einen Ablauf auswählen, der häufig vorkommt und dessen heutiger Aufwand sichtbar ist.
- 02
Fachlogik sichern
Rollen, Ausnahmen, Freigaben und die tatsächlichen Entscheidungen dokumentieren.
- 03
Daten prüfen
Klären, welche Quelle führend ist und welche Informationen fehlen oder doppelt sind.
- 04
Einen vollständigen Ablauf umsetzen
Einen vollständigen Ablauf für echte Nutzer umsetzen – nicht zehn halbe Module.
- 05
Wirkung messen
Durchlaufzeit, Rückfragen, Nacharbeit und Fehlerquote vor und nach dem Pilot vergleichen.
Aus unserer Arbeit · anonymisiert
Angebote nach einem Vor-Ort-Termin vorbereiten
Für einen Montagebetrieb wurde die Angebotserstellung mit der mobilen Baustellenerfassung verbunden. Mitarbeiter erfassen Maße, Leistungen und Besonderheiten vor Ort; daraus wird im Büro automatisch ein passender Angebotsentwurf vorbereitet.
Umsetzung bei den Referenzen ansehenEin guter Digitalisierungsstart ist kein Großprojekt. Er verbessert einen klar abgegrenzten Arbeitsablauf – vom Eingang bis zum Ergebnis.
