Wissen

Bestehende Systeme schrittweise verbinden

Bestehende Werkzeuge sind nicht automatisch schlecht. Kritisch wird es, wenn niemand mehr weiß, welche Information gilt.

Die kurze Antwort

Eine gewachsene Systemlandschaft wird schrittweise modernisiert. Zuerst werden führende Datenquellen und Übergaben festgelegt. Danach wird ein Ende-zu-Ende-Prozess verbunden. Alte Werkzeuge bleiben so lange verfügbar, bis der neue Ablauf fachlich abgenommen und im Alltag stabil ist.

Woran Sie den Bedarf erkennen

  • Mehrere Listen enthalten unterschiedliche Versionen derselben Stammdaten.
  • Mitarbeitende bauen eigene Schattenprozesse, weil das Hauptsystem zu starr ist.
  • Übergaben hängen von manuellen Exporten, Importen und persönlichen Kontrollen ab.
  • Ein Systemwechsel würde aktuell den laufenden Betrieb gefährden.

Vorgehen in fünf Schritten

  1. 01

    Führende Datenquelle festlegen

    Für Kunde, Auftrag, Material und Abrechnung jeweils die führende Quelle bestimmen.

  2. 02

    Übergaben kartieren

    Doppelerfassung, Datei-Exporte und manuelle Kontrollpunkte sichtbar machen.

  3. 03

    Bestehende Systeme einbinden

    Bestehende Systeme über klar definierte Schnittstellen weiterverwenden.

  4. 04

    Parallel absichern

    Für eine begrenzte Zeit Alt- und Neuablauf kontrolliert vergleichen.

  5. 05

    Erst dann abschalten

    Alte Wege nur nach fachlicher Abnahme und geklärtem Rückfallplan entfernen.

Aus unserer Arbeit · anonymisiert

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Für ein Projektteam wurde ein Ablauf umgesetzt, der Arbeitsaufträge und Fristen aus ausgewählten E-Mails als Aufgaben vorschlägt. Nach Bestätigung werden sie in Microsoft Planner angelegt und mit der ursprünglichen Nachricht verknüpft.

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